Gemüsesuppe nach italienischer Art

ribollita

Das folgende Rezept ist eine Abwandlung der italienischen Ribollita, einer klassischen Gemüsesuppe, die frei nach Wilhelm Busch der Witwe Bolte besonders gut schmeckt, wenn sie wieder aufgewärmt wird. Bei der Witwe Bolte war es bekanntlich das Sauerkraut. Kraut ist auch reichlich in dieser Suppe, allerdings kein Weißkohl sondern Wirsing. Und dazu am besten alles, was man so gerade an Gemüse im Kühlschrank findet oder eben frisch vom Wochenendmarkt mit nach Hause gebracht hat. Auf die Vielfalt der Mischung kommt es an. Zum Beispiel Wirsing, Lauch, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchini, Staudensellerie, Koblauchzehen, Petersilienstengel usw. Wer mag schneidet, noch ein Stück durchwachsenen Speck in kleine Würfel. Die werden im heißen Olivenöl angebraten, bevor das Gemüse dazu kommt. Die Menge richtete sich ganz nach der Anzahl der Personen und deren Appetit. Machen sie ruhig etwas mehr, denn es wird schließlich eine Ribollita und zu deren Geschmack siehe oben. Das Gemüse waschen und schälen, soweit nötig. In kleine mundgerechte Stücke schneiden. In Olivenöl in einem ausreichend großen Topf anschwitzen und mit Wasser oder Brühe aufgießen. Nehmen Sie nur Brühe, Vorsicht beim Nachsalzen. Das Ganze aufkochen und 25 Minuten leicht kochen lassen. Das wär’s eigentlich schon. Sofern vorhanden, kann man noch pro Person ein in Scheiben geschnittenes Mettwürstchen fünf Minuten heiß werden lassen. Noch mal abschmecken. Zum Servieren auf jeden Teller eine Scheibe Brot, ohne Rinde, legen und mit der Suppe übergießen.

Guten Appetit.

 

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