Warum Lukullino von Michael Nordmeyer?

Ganz einfach, weil's Spaß macht und schmeckt.

Ich bin Michael Nordmeyer, der Macher der Seite Lukullino. Und für mich ist der Name auch schon Programm. Es geht bei Lukullino um das normale, alltägliche Essen und Kochen. Trinken natürlich auch. Keine Sterneküche sondern einfach gutes Essen. Vielfältig, abwechslungsreich, saisonal und regional geprägt. Das ordentlich hinzubekommen ist schon schwer genug. Und welcher Hobby-Koch oder -Köchin hat schon das handwerkliche Geschick und die Übung eines Sternekochs. Sterne-Kochen ist immerhin ein Lehr- und Lernberuf, vor dem ich zumindest so viel Respekt habe, dass ich ihn gerne den Profis überlasse. Ich weiß weder, wie man einen Stern, geschweige denn mehrere, kocht, noch wie man Zitronen faltet. Und jeder hat im Übrigen auch in Restaurants schon gut aber auch schlecht gegessen.

Lukullino mag einfach die gute Küche, wie schon der alte Lukullus ...

Ach ja das Kochen. Angefangen hat meine Liebe zum guten Essen und selber Kochen eigentlich mit einem kleinen Missgeschick, wird zumindest in der Familie überliefert. Ich muss so fünf Jahre alt gewesen sein und hatte Lust auf ein Spiegelei. Ein Spiegelei wurde auch schon damals auf dem Herd gebraten. Wir hatten Zuhause noch einen großen alten Kohleherd, so mit vielen Ringen über dem Feuer, die man je nach der Größe von Topf oder Pfanne herausnehmen konnte, damit das Kochgerät möglichst ganz mit dem Boden direkt über dem heißen Feuer stand. Das alles war mir aber damals noch nicht so wirklich klar. Ich konnte auch mal so eben über die Herdoberfläche sehen, wenn ich auf den Zehenspitzen stand. Na gut, also ein Ei geholt, damit zum Herd und das Ei über der Herdplatte, sprich den Ringen, mit den Händen zerdrückt und die  Eierschalen irgendwo hin. Zum Glück kam just in diesem Moment meine Großmutter in die Küche, sah die keineswegs weihnachtliche Bescherung und handelte. Zog mich vom Herd weg, entfernte das angebrannte Ei von der heißen Herdfläche und beschloß im Gegenzug, mit meinem ersten Kochkurs zu beginnn. Ich wurde der Situation entsprechend in das Geheimnis der Bratpfanne, das entscheidende Werkzeug zum Eier braten, eingeweiht. Irgendwann wechselte ich von der Rolle des Zuschauers zum Selbermachen.

Na ja so ging das immer weiter. Die ersten Bücher von Wolfram Siebeck betraten meine Küche. Ich las sie, war begeistert und glaubte, kochen zu können. Merkte dann aber auch, dass die Kunst des Ganzen darin besteht, gerade die einfachen Dinge pefekt hinzubekommen: Ein Omelette außen knusprig und innen saftig, ein Kartoffelpüree locker und leicht und doch würzig. Ich zumindet musste dafür eine Menge Kartoffeln schälen. Inzwischen koche ich schon ein paar Jahre nahezu regelmäßig. Was ich so mache, schmeckt mal mehr oder mal weniger, mir selbst fast immer. Zumindest habe ich noch keinen vergiftet. Was man zum guten Kochen braucht? Interesse, gute Zutaten, Übung und Fantasie.

Guten Appetit, Lukullino

 


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