Die Maischolle:

Jetzt oder nie

Die MaischolleSchon der gute Gorch Fock („der“ nicht „die“ und seines Zeichens Schriftsteller alias Johann Wilhelm Kinau), also er wusste: Ist die Scholle zart und fein, muss es endlich Frühling sein. Und da der Mann aus Finkenwerder kam, woher auch das beliebteste Schollenrezept kommt, muss er es ja wohl wissen. Wo wir gerade bei den Namen sind: auch die Scholle tritt unter Pseudonym auf. Wegen ihrer rötlichen Punkte in der Ostsee als Goldscholle, in der Nordsee als Goldbutt. Aber sie lebt auch im Mittelmeer und unten links, so bei Spanien um die Ecke. Egal, in unseren Breiten findet sie sich hauptsächlich in der Bratpfanne und heißt dann eben Finkenwerder Art. Im Schlepptau hat sie gerne einen selbstgemachten (nicht von der Scholle, sondern von Ihnen) Kartoffelsalat. Nicht unerwähnt lassen wollen wir an dieser Stelle den Maiwirsing, nicht verwandt oder verschwägert mit der Maischolle.

Rezept: gebratene Scholle

Pro Person eine mittelgroße Scholle, küchenfertig,
250 g geräucherter magerer Speck, gewürfelt,
1 El Butter, 2 El Mehl, Salz, Pfeffer, Zitronensaft,
Öl zum Braten, gehackte Petersilie.

Den Speck ausbraten Butter zugeben und warm stellen. Ofen auf 140 Grad vorheizen (keine Umluft). Schollen mit Salz und Pfeffer würzen, mit Zitronensaft beträufeln und kurz in Mehl wenden. Dann in dem heißen Öl zuerst auf der hellen Seite ca. 4 Minuten braten, wenden und auf der dunklen Seite noch mal 4 Minuten braten. Mit der hellen Seite nach oben (neben dem Ofen) auf ein Backblech legen. Zweite Scholle genau so. Zu der ersten auf das Backblech legen mit der Speck-Butter Mischung belegen und im Ofen noch mal 10 Minuten ziehen lassen. Dazu Kartoffelsalat.

Guten Appetit.

 

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