Der Hering:

Ein Klassiker neu entdeckt

Der Hering„Ach wie war es doch vordem mit dem Hering so bequem“, möchte man die Erzählung über den viele Jahrhunderte in Nord- und Ostsee unbegrenzt auftretenden Speisefisch beginnen.

Regelmäßig von April bis Mai kamen die Heringe in riesigen Schwärmen an die Küsten. Und zogen dann zum Laichen in die Flüsse und Buchten. In guten Jahren brauchte man sie angeblich nur mit Schaufeln wie Sand am Meer in die Bottiche zu schippen und abzutransportieren. Na ja... Vom Hering lebten nicht nur die Fischer, auch der Salzhandel profitierte davon. Schließlich war das Einsalzen eine der einfachsten Methoden um den Fisch haltbar und transportfähig zu machen. Als Proviant für die Schiffe oder zum Verzehr im Binnenland. Insbesondere die Hansestädte Rostock und Greifswald habe dem Hering einiges zu verdanken.

Und die Feinschmecker natürlich sowieso: Matjes, Bismarck- oder Brathering, Rollmops, Heringssalat. Vor dem Rezept noch ein kleiner Hinweis. Grüne Heringe heißen so, weil der frische Hering auf dem Rücken einen leicht grünen Schimmer erkennen lässt.

Rezept: Herings-Mini-Bouletten

500 gr frische Heringe,
150 g geräucherter Speck, gewürfelt,
750 g Kartoffeln,
1-2 EL Mehl,
1 ganzes Ei,
1 gewürfelte Zwiebel,
1 EL frischer Majoran, oder Petersilie,
Salz, Pfeffer, Muskat,
Saft einer ½ Zitrone,
Butterschmalz oder Öl zum Braten.

Heringe filetieren und würfeln. Kartoffeln schälen und reiben, die Flüssigkeit etwas ausdrücken. Heringe, Kartoffeln, Ei, Zwiebel, Majoran und Mehl gut vermischen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Kleine Frikadellen formen. Im heißen Butterschmalz goldfarbig ausbacken. Mit Würfeln von ausgelassenem magerem Speck heiß servieren. Dazu ein schöner Frühlingssalat.

Guten Appetit.

 

'Lukullino - Rezepte'

 

'Lukullino - Küchengeräte'

'Lukullino - Lebensmittel'

'Lukullino - Restaurant-Tipps'

 

 


Seitenanfang