Heiß und fettig: Brat-Wurst und Pfanne!

Wer war zuerst da?

Pfanne für BratwurstDa die Frage bei Huhn und Ei nach der Reihenfolge ihres Eintritts in die Weltgeschichte immer noch nicht abschließend geklärt wurde, wenden wir uns der zweiten großen Frage der Menschheitsgeschichte zu. Wer war zuerst da, die Bratpfanne oder die Bratwurst. Hier ist die Sachlage eindeutig. Die Pfanne hängt an der Wand oder steht im Schrank, lange bevor die Wurst frisch vom Metzger, sanft gebettet in den Einkaufskorb, die Bühne des Geschehens betritt. Grob und dick sollte sie sein, mit einer festen Pelle. Klar und eindeutig gewürzt: Majoran, Thymian, Petersilie, Pfeffer. Der Klassiker eben. Und dann das Braten. Im Grunde stellt eine gute Bratwurst keine hohen Anforderungen. Wenig Fett, wenig Hitze und gaaaaanz viel Zeit, bis zu 45 Minuten. Vor allem aber nicht anstechen vor dem Braten, dann läuft nämlich nur der Saft aus und die Wurst wird trocken. Vielmehr muss sie langsam vor sich hinbrutzeln. Nur so tritt das Fett durch die geschlossene Pelle aus und umgibt die Wurst mit dieser einmaligen braunen, unglaublich aromatischen Schicht. Mehr will und braucht sie nicht die Bratwurst. Was der Genießer dann noch braucht sind scharfer Senf und selbstgemachtes Kartoffelpüree mit Milch und viel Butter. Zum Glück beginnt ja jetzt wieder die Zeit der mehligen Kartoffeln. Das Püree lässt sich wunderbar vorbereiten, während Sie der Bratwurst beim Brutzeln voller Vorfreude über die Schulter schauen.
Na dann, guten Appetit.

 

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