Salat Nicoise

Salat zum Grillen!

Salat zum GrillenNatürlich soll nicht der Salat gegrillt werden. Das bleibt schon dem Fleisch vorbehalten. Dieses mit faszinierender Könnerschaft mittels glühender Holzkohle und einem Eisenrost vom Roh- in den Garzustand zu bringen bleibt ebenso natürlich den Männern vorbehalten. Da diese bekanntlich alles können außer zwei Dingen gleichzeitig, wollen hier auch nicht eingreifen, geschweige denn dazu etwas sagen.

Wenden wir uns lieber den kulinarischen Begleitern zu: Salat. Salate gibt es wie Sand am Meer. Kleine Quarzkristalle gehören trotzdem nicht hinein. Was am besten durch zwei bis dreimaliges Waschen und anschließendes Schleudern vermeidet. Während draußen die Holzkohle in Fahrt kommt, waschen Sie den geschnittenen Salat am einfachsten gleich im Korb der Salatschleuder, den sie in der Schleuder belassen und mit Wasser bis zum Rand auffüllen.

Mit den Händen durchmischen. Dann den Korb langsam aus der Schleuder heben, sodass mit dem Wasser gleichzeitig der Sand abläuft. Diesen Vorgang mindestens einmal wiederholen. Dann den Salat in der Schleuder quasi im Handumdrehen trocknen. Nun kann er zum ungekrönten König der Salate werden, dem Salat Nicoise („nissoase“). Wie jeder König hat auch er seine Untertanen, sprich Zutaten.

Pro Person außer dem Kopfsalat: 2–3 Gartentomaten, 2 El dunkle Oliven ohne Kern (Kirschentkerner benutzen), 2-3 hart gekochte Eier, 1 El Thunfisch aus der Dose, 5 Anchovis. Ferner Olivenöl, roter Essig, Petersilie, Salz und Pfeffer. So, nun machen Sie mal, wir kümmern uns draußen um den Grill. Ach ja, falls Vegtarier dabei sind: Rührei mit Cherrytomaten und Rucola kommt gut, aber bitte nicht vom Grill. Und für die Veganer: Lassen Sie die Eier weg und nehmen entsprechend mehr Tomaten und Rucola. Auch sehr lecker.

Guten Appetit.

 

'Lukullino - Rezepte'

 

'Lukullino - Küchengeräte'

'Lukullino - Lebensmittel'

'Lukullino - Restaurant-Tipps'

 

 


Seitenanfang