Herbstliche Maronen-Mousse

Eine ausgefallene Nachspeise

Herbstliche Maronen-MousseVorweg noch ein bisschen Bildung: Der Kastanienbaum gehört zu den Buchen und seine Früchte sind eigentlich Nüsse. Weit verbreitet ist er vor allem in West- und Südeuropa. Kastanien, in vielen Gegenden eben Maronen genannt, waren Jahrhunderte lang eines der Hauptnahrungsmittel für die ärmere Landbevölkerung in den Bergregionen. Sie werden heute geschätzt als herzhafte Beilage zu Wild und Gans. Aus ihnen lässt sich aber auch eine ausgefallene, herbstliche Nachspeise zaubern. Etwas aufwendiger mit viel Handarbeit verbunden, aber es lohnt sich. Die Hauptarbeit ist das Passieren der gekochten Maronen durch ein Sieb.

Man nehme für 4 Personen:

650 gr geschälte Maronen
130 gr Zucker
35 gr Vanillezucker
140 ml Sahne
1 Prise Salz
1 El Amaretto

Also die Maronen am Boden kreuzförmig mit einem wirklich scharfen kleinen Messer einritzen, 5 Minuten kochen und dann sorgfältig schälen und häuten bis die helle Frucht zum Vorschein kommt. Anschließend in leicht gesalzenem Wasser 30 Minuten weich kochen. Vanillezucker und Zucker in 160 ml Wasser auflösen und 15 Minuten auf kleiner Flamme zu Sirup kochen. Maronen mit dem Zuckersirup vermischen, 15 Minuten weiter kochen lassen. Mit der Schaumkelle Maronen aus dem Sirup nehmen. In einer Schüssel mit dem Pürierstab zerkleinern so gut es geht, das erleichtert das folgende Passieren. Anschließend mit dem Holzlöffel durch ein Fein-Sieb in eine zweite Schüssel streichen. Den erkalteten Sirup und Amaretto unterrühren, kalt stellen. Sahne steif schlagen und unterheben. Portionsweise abfüllen und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Guten Appetit. Noch ein kleiner Tipp: Man Esskastanien auch entgegen anderslautender Äußerungen roh essen. Natürlich geschält und am besten nach dem Entfernen der bitteren Innenhaut. Je länger man sie kaut, desto süßer werden sie, weil sie eine große Menge Stärke enthalten, die in Zucker umgewandelt wird.

Guten Appetit

 

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