Rinder-Steaks richtig braten

Rinder-Steaks richtig braten, dazu braucht es eine Pfanne, gusseisern und gutes FleischEin perfektes Rinder-Steak aus der Pfanne braucht gutes Fleisch, schön marmoriert mit Fettadern und gut abgehangen und am besten in Bio-Qualität aus der Region. Dann eine Pfanne, gusseisern ist hier zu empfehlen, etwas Öl, Salz, Pfeffer und ein bisschen Übung. Das Steak sollte eine Dicke haben von mindestens zwei maximal drei cm. Ob Entrecote, Rumpsteak oder Filet ist eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels. Das Gewicht wird je nach Dicke bei 200 bis 300 gr sein. Viel wichtiger sind die Temperatur und Bratzeit. Das Ziel ist englisch, also innen rot und saftig aber warm. Dann ist das Steak am zartesten. Bei medium, leicht rosa und weniger saftig. Nehmen wir ein Entrecote pro Person von zwei cm Dicke. Zur Übung mal mit dem hölzernen Pfannenwender vorsichtig auf das Fleisch drücken. Im rohen Zustand ist es sehr weich und gibt ganz leicht nach. Je garer es in der Pfanne wird, desto fester wird das Fleisch. Es empfiehlt sich, während des Bratens immer mal diese Druckprobe zu machen, um an der zunehmenden Festigkeit des Fleisches den steigenden Garzustand zu erkennen bis es zum Schluss hart und trocken ist. Aber soweit muss es ja nicht kommen. Also: die Pfanne aufsetzen und Öl eingießen und bei gut mittlerer Hitze, z. B. Stufe 8 von 12 erhitzen. Aber natürlich nicht so lange bis das Öl qualmt. Einfach den Handrücken über die Pfanne halten, wenn der sagt, es wird heiß, das Fleisch hineingeben. Im Moment der Berührung mit dem Öl muss es leicht spritzen. Das Steak also flach hineinlegen. Einen Moment warten und herunter schalten auf Stufe 6. Und jetzt einfach abwarten. Nach zwei Minuten mal kurz mit dem Holzspatel auf das Steak drücken. Noch zu weich, dann braucht es noch etwas. Jetzt tritt auf der Oberseite etwas rötlicher Fleischsaft aus. Maximal werden es ca. 3 Minuten: Dann wenden, es sollte sich leicht vom Boden lösen lassen. Nun herunter schalten auf Stufe 5. Noch mal 2 bis 3 Minuten braten, fertig. Genau lässt sich das nicht vorher sagen. Es ist ein bisschen so wie im richtigen Leben. Übung macht dem Meister. Mit Salz und Pfeffer würzen, fertig. Je besser das Fleisch, desto weniger Gewürze braucht es. Wenn Sie nicht wollen, dass es beim Anschneiden zu viel Saft abgibt, dann einfach kürzer braten und zum Schluss noch im 50 Grad warmen Ofen etwas, d.h. 3 Minuten, ruhen lassen. Dann verteilt sich der Fleischsaft wieder im ganzen Stück. Allerdings gart es dabei weiter. Also Vorsicht. Aber das ist dann schon die Hohe Schule. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp zum Essen. Immer quer nur dünne Scheiben und keine Würfel abschneiden, dann hat man auch bei zu festem Fleisch zwischen den Zähnen weniger das Gefühl, es sei zäh. Falls Sie gerne grillen, im Grunde alles genau so. Sie müssen nur hinterher den Herd nicht sauber wischen. Aber ohne Flei? Kein Preis?. Ergänzen Sie die fehlenden Buchstaben.

 

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