Der Keramik-Wetzstab

Lukullinos Küchengeräte - Der Keramik-WetzstabÜber das gute Messer als Inbegriff des Kochhandwerkzeugs war ja schon an anderer Stelle die Rede. Hier geht es sozusagen um seine bessere Hälfte: den Wetzstab. Früher auch Wetzstahl genannt. Aber dann kam die Keramik in die Küche. Von den Messern daraus wollen wir hier mal lieber nicht reden, die kann man bei Preisausschreiben oder Zeitungsabos gewinnen. Schließlich gibt es bei den Versionen aus Stahl genug Auswahl, von gut und günstig bis sehr gut und sehr teuer, und von Solingen bis Japan. Gerade für geschmiedeten Stahl aus Fernost empfiehlt sich eben der Wetzstab aus Keramik. Vor allem deshalb, weil das Messer aus sehr hartem Stahl gemacht ist. Was natürlich den Vorteil hat, dass es länger scharf bleibt. Allerdings kann sich in der Eingewöhnungsphase der Verbrauch an Verbandsmaterial etwas erhöhen. Also Vorsicht mit den Fingern. Gegen das Messer verliert jede Fingerkuppe. Deshalb nie mit spitzen Fingern schneiden sondern das Schneidgut immer mit den senkrecht gestellten Fingerspitzen halten und der Daumen gehört hinter die Finger weg vom Messer. Kann man üben, kann man lernen. Nachdem das geklärt ist nun zum Wetzen selbst. Einfach die Klinge mit der Schneide im 90-Grad-Winkel auf den Stab halten, ohne dass sie ihn berührt. Dann den Winkel auf die Hälfte, also 45 Grad, reduzieren und dann noch mal halbieren. Jetzt mit dem Anfang der Schneide am Griff beginnen. Das Messer in einer gebogenen Linie mit der Schneide vom Griff bis zur Spitze über den Stab hin zum Körper ziehen. Bevor die Klingenspitze den Handgriff erreicht, mit dem Sie den Wetzstab halten, absetzen und neu beginnen. Mit wenig Druck ruhig und gleichmäßig ziehen, wobei der Anstellwinkel möglicht flach bleiben sollte, da sonst das Messer nur abgewetzt also stumpf wird. Wenn Sie den Bogen einmal heraus haben reicht es, das Messer nur noch ab und zu zum professionellen Schleifen zu geben. Aber wie immer auch hier: probieren geht über studieren.

 

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