Der Winkelspachtel, ein etwas anderes Transportmittel!

Der Winkelspachtel, ein etwas anderes Transportmittel!Es gab Zeiten, da wusste ich überhaupt nicht, was das ist: ein Winkelspachtel. Bis ich mal einem sehr erfahrenen Koch über die Schulter, besser gesagt auf die Hände schauen durfte. Und was hatte er da? Einen Winkelspachtel. Schöne breit aufliegende Fläche, die am Ende nach oben abknickt, um dann noch mal mit einem zweiten Knick im Griff zu münden. Dadurch kann man den Winkelspachtel prima unter ein auf dem Schneidebrett liegendes flaches, frisch paniertes Schnitzel schieben und es in die heiße Pfanne transportieren. Oder man fährt mit dem Spachtel einfach unter den Berg fein gehackte Zwiebeln, hebt sie alle auf einmal kurz an und ab damit in das Butterschnalz im Topf zum Anschwitzen. Es gab Zeiten, da hab ich so was immer mit der breiten Fläche des Schneidemessers gemacht. Das mag das Messer aber nicht wirklich, vor allem dann nicht, wenn man es dabei mit der scharfen Klinge über das Brett schiebt. Die wird so nämlich schneller stumpf, als einem lieb sein kann. Der Winkelspachtel ist schon stumpf an den Kanten, aber trotzdem so dünn, Edelstahl macht‘s möglich, dass er unter alles gleiten kann, was da so auf dem Brett liegt. Der Winkelspachtel eignet sich aber nicht nur zum Transportieren. Man kann mit ihm auch verschiedene klein geschnittene Zutaten auf dem Brett durch mehrmaliges hin und her schieben gründlich und schnell vermischen, oder den gekochten Polentabrei zu einer rechtwinkligen Platte formen, oder, oder… Für den Konditor gibt es übrigens noch seine schmale Verwandte zum glatt streichen vom Cremes und anderem.
Wie bin ich bloß früher ohne das Ding zurechtgekommen!

 

 

 

'Lukullino - Küchengeräte'

 

'Lukullino - Rezepte'

'Lukullino - Lebensmittel'

'Lukullino - Restaurant-Tipps'

 

 


Seitenanfang