Das Kochmesser

Das KochmesserFragen Sie einen Architekten, was in keinem Haus fehlen sollte, wird er sagen: viel frische Luft. Der Koch antwortet auf die Frage in Bezug auf seine Wirkungsstätte: ein gutes Kochmesser. Das ist neben dem Topf das zweitwichtigste Gerät. Man kann damit Fleisch schneiden, Kräuter hacken, Möhren schaben, Knoblauch zerdrücken und und und. Im Unterschied zur frischen Luft ist dieses aber nicht umsonst zu haben. Im Gegenteil, hier ist gut gleich teuer. Dafür aber langlebig.

Zwei Dinge sind beim Kauf wichtig. Das Messer sollte wie jedes Werkzeug gut in der Hand liegen. Und die Klinge muss aus gutem Stahl sein. Die Länge der Klinge ist Geschmackssache, es gibt sie in der Regel ab 20 cm. Mehr Länge erfordert schon professionelle Geschicklichkeit und ist im Hausgebrauch eher hinderlich. Es muss auch nicht der in sechs und mehr Lagen geschmiedete japanische Stahl sein, davon wird der Gulasch, den Sie damit würfeln auch nicht besser. Aber es macht bei der Küchenführung auf den Besuch natürlich mächtig Eindruck, zumal wenn man dann noch so nebenbei fallen lässt: 790 Euro. Investieren Sie lieber in ein gutes Schneidebrett aus Holz, einen hochwertigen Wetzstahl und ein kleines Schälmesser. Dann haben Sie für deutlich weniger als die Hälfte ein paar Dinge, die Ihnen für die nächsten Jahrzehnte gut zu Diensten sind. Und für den Rest kaufen Sie sich was Feines, um Messer und Brett bei nächster Gelegenheit mit einem Festessen einzuweihen.

 

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