Beerenstark, oder auch nicht!

ErdbeerenEin Wunder der Natur. Diese Rundungen, das herrliche Aussehen. Und erste der wohlklingende Name, ein Versprechen unendlichen Genusses: Erdbeere... einfach zum Anbeißen. Aber wie schrieb der Tagesspiegel doch so schön am 1. Juni dieses Jahres: „Beeren aufgebunden“. Zitat Ende.

Obwohl es einige hundert Erdbeersorten gibt, hiesige wie dortige, ist es nicht so einfach, die Prinzen, pardon Prinzessinnen, unter ihnen herauszufinden. Man sollte also nicht allen glauben, die sich als solche ausgeben. Ebenso sind all die Gerüchte mit Vorsicht zu genießen, die im Laufe der Zeit über Ihre Gattung mal so eben ganz pauschal in die Welt gesetzt wurden. Vorweg der Hinweis an die Freunde der regionalen Lebensmittelkultur, ab Juni sind verstärkt hiesige Erdbeeren auf dem Markt. Ein paar interessante Fakten hat der Tagesspiegel zusammengetragen, die mit Wahrheit und Unwahrheit aufräumen.

1. Zucker lässt Erdbeeren besser schmecken.

Ja. In einem ausgewogene Verhältnis zur fruchteigenen Säure unterstützt der Zucker das subjektive Erlebnis der Süße. Ferner sollte die Erdebeere nicht zu matschig im Mund sein oder gar zu fest und zu guter letzt, aber immerhin erst an dritter Stelle, spielt das Aroma eine Rolle. Kurz gesagt: Erdbeeren kaufen, waschen, vierteln oder halbieren zuckern, etwas durchziehen lassen, essen.

2. Je frischer, desto besser.

Ja. Kurz gesagt: Je kürzer Transportweg und Lagerung, desto weniger Zucker kann die Erdbeere abbauen. Noch ein Zitat Tagespiegel: „Nach nur drei Tagen im Kühlschrank ist bereits die Hälfte des Zuckers verschwunden.“ Deshalb sollte besser die Erdbeere vorher verschwunden sein.

Erdbeeren lieben Pfeffer.

Na ja... Pfeffer gehört aufs Steak und nicht auf die Erdbeere. Auf Erdbeeren hat der Pfeffer als einzige Wirkung einen gewissen Überraschungseffekt durch den geschmacklichen Gegensatz. Er kommt lauthals schreiend auf ihr angeritten, wo doch eigentlich eher süße Klänge angesagt wären.

Je röter, desto erdbeeriger.

Na ja... es kommt eben ganz auf die Sorte an. Es gibt hellrote, dunkelrote, violette, weiße. Deshalb wie im richtigen Leben: Probieren geht über studieren. Sie Punkte 1 und 2.

 

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