Der Knoblauch

Der KnoblauchDem Knoblauch ist ja schon vieles nachgesagt worden. Nichts alles hat sich im Laufe der Zeit als richtig erwiesen Aber eins scheint wohl zu stimmen Er hilft gegen Vampire, denn die sind nachweislich und unbestritten ausgestorben. Er hat ja auch lange genug gebraucht, um sie zu erledigen. Schon im frühen Mittelalter ist er bei uns nachgewiesen. Der etwas merkwürdige Name kommt wohl von dem altdeutschen Wort „klioban“ sagt uns Wikipedia. Das steht für spalten und bezeichnet die klauenförmigen Zehen von Tieren. Wir sagen ja auch heute noch Knoblauchzehe. Scheint daher zu passen. Zum zweiten Teil des Namens braucht man nicht viel zu erklären.

Der Lauch gehört schließlich zu unseren Lieblingsgemüsen. Sein doch sehr kräftig schmeckender Verwandter ist aber mehr als Gewürz zu verstehen und vor allem als solches zu verwenden. Man denke nur an den diesbezüglichen Unterschied zwischen Knoblauchsuppe und Lauchsuppe. Es gibt ihn inzwischen ganzjährig. Im Frühsommer frisch geerntet schmeckt er am besten. Je länger die Knolle trocknet, desto härter wird sie und verliert natürlich auch den durchaus feinen Geschmack.

Ach ja der Geschmack. Man setze die Knoblauchzehen sparsam ein, und brate sie vor allem nie braun an, weil sie dann bitter werden. Mitkochen oder schmoren ist immer gut. Zum Anbraten empfiehlen sich Olivenöl oder Butter, die man ja auch beide schon für sich nicht zu heißt werden lassen sollte. Noch ein Satz zum Schälen. Es geht am einfachsten, wenn man die einzelnen Zehen auf dem Holzbrett mit der Breitseite des Knochmessers kräftig platt drückt. Da springt die Schale wie von allein vom Kern lässt sich mit einem Griff wegziehen. Und praktisch ist auch, dass so der Knoblauch selbst schon küchenfertig zerquetscht ist. Hacken und Schneiden ist dann nicht mehr nötig, wer also braucht schon eine Knoblauchpresse. Für einen Pesto, diese grüne Creme aus Olivenöl, Pistazienkernen, Knoblauch, Salz, Pfeffer und geriebenem Parmesankäse lässt sich der Knoblauch auch gut mit einer Gabel unter Zugabe von etwas Salz zu einem richtigen Brei zerdrücken.

 

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