Lavendel

LavendelSchon die berühmte (bei einigen zumindest) Äbtissin Hildegard von Bingen, 1098-1179, hat die schmerzstillende und beruhigende Wirkung des Lavendel beschrieben. Seine kulinarischen Talente aber haben erst die Franzosen entdeckt und gefördert, insbesondere in der Küche Südfrankreichs. Und der große Alfons Schubeck sagt in „Meine Küche der Gewürze“, seinem höchst habens- und lesenswerten Gewürzkompendium: „Lavendel ist ein ausgesprochen attraktives Gewürz, aber man muss ihn vorsichtig dosieren. Besonders gut harmoniert er mit Fenchelsamen und abgeriebener Orangenschale – diese Mischung ist ideal zum Würzen von Fisch.“

In der Welt der schönen Düfte ist der Lavendel ja sowieso seit langem hinlänglich bekannt. Sein Name kommt übrigens von dem lateinischen lavare, waschen. Die Römer/innen, bewusst lassen wir hier „die alten“ weg, benutzen Lavendel als Badezusatz.

Der frisch gepflückte Lavendel zeigt am besten, was an Duft und Geschmack in ihm steckt. Nicht nur die Blüten auch seine Blätter sind essbar. Aber Vorsicht in der Küche damit, denn auch es gilt mal wieder: weniger ist mehr. Dann aber geht er zu fast allem: Entweder als Aromageber im Olivenöl oder direkt zu Lammkoteletts, Salat, Gemüsesuppen, Fisch und sogar zu kräftigen Käsesorten von Schaf und Ziege.
Allerdings sei dahingestellt ob man ihn wirklich als Duftsäckchen im Kleiderschrank (heutzutage noch) verwenden sollte.

 

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