Ingwer

IngwerDer Ingwer gehört wie der Bambus zu den Schilfgewächsen. Er war schon im Mittelalter in unseren Breitengraden in der Küche eine bekannte Größe. Als sogenannter Pfeffer der armen Leute verlieh er so mancher Suppe das gewisse Etwas. In islamischen Kulturen schaffte es der Ingwer sogar auf der Liste der Heilpflanzen unter die vorderen Plätze. Zu Recht, denn seine vielen mineralischen Inhaltsstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Kalium und Eisen waren in der Heilkunde nahezu unverzichtbar. Sie tun Gutes für Magen und Gallenblase, wirken entzündungshemmend und antibakteriell, können das Herz-Kreislaufsystem stärken, den Blutzuckerspiegel senken und die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Aber zurück in die Küche. Die Ingwerwurzel kann ungeschält in Stücken oder geschält in feinen Scheiben, geraspelt oder zu Pulver gemahlen verwendet werden. Sie verträgt sich besonders gut mit Knoblauch, wobei sich die antioxidative Wirkung beider deutlich um bis zu 50 % steigert. Geschmacklich mag der Ingwer die Kombination mit Limette oder Zitrone, Basilikum, Zitronengras oder Chili. Er passt zu Süßem ebenso gut wie zu Salzigem. In England wird sogar Bier mit Ingwer gewürzt. Oder gerne mal ein Ginger Ale getrunken. Der weibliche Vorname Ginger kommt allerdings vom englischen ginger, zu deutsch vorsichtig. Und so sollte man ihn zum Kennenlernen in der Küche auch verwenden.

 

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