Mehl

Mehl, über die große Auswahl von Vollkorn bis Weißmehl, von Weizen bis DinkelÜber die große Auswahl von Vollkorn bis Weißmehl, von Weizen bis Dinkel.

Das Mehl gehört zu den ältesten von Menschen geschaffenen und verzehrten Nahrungsmitteln. Allein schon die Verbreitung des Namens Müller zeigt, wie wichtig das Mehl für unsere Ernährung war und ist. Man hat übrigens im 20. Jahrhundert Getreidekörner aus der Zeit der Pharaonen durch einfache Aussaat wieder zum Leben erweckt. Mehl findet in Backstube und Küche von der einfachen bis zur Sterne-Küche nahezu auf der ganzen Welt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Brot, Kuchen, Spaghetti, Soßen, alles geht. Fragt sich nur, welches Mehl für welches Produkt. Und was sind die Unterschiede der vielen Mehlsorten, die heute angeboten werden?

Am weitesten verbreitet ist in unseren Breiten das Weißmehl. Es ist wirklich ein sehr weißes Mehl, aber nicht identisch mit Weizenmehl. Denn Weizen ist eine Getreideart, wie Roggen, Gerste oder Hafer auch. Aus Weizen-Körnern wird aber auch Vollkornmehl gemahlen wird. Das ist in der Tat etwas dunkler. Beim Weißmehl werden dem ursprünglichen Korn jede Menge Inhaltsstoffe entzogen. Das beginnt bei der Schale des Korns und endet beim Keim. Gerade in diesen Teilen aber stecken die für den Menschen so äußerst wichtigen Dinge wie Mineralien, Enzyme, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäure und andere mehr.

Die Zahlen auf der Verpackung zeigen schon auf den ersten Blick, wo das darin enthaltene Mehl auf der Skala von Vollkorn bis Weißmehl steht. Die Sorte 405 ist das klassische Weißmehl, ohne Schale und ohne Keim. Die 630 enthält noch Anteile von Schale und Keim. Die 1050 geht schon in Richtung Vollkornmehl. Hierin sind wesentlich mehr Anteile von Schale und Keim enthalten. Kein Weißmehl mehr aber auch noch kein Vollkorn. Das hat nämlich die Nummer 1800. Oft aber steht auf der Verpackung dann die Nummer 1800 oder nur noch das Wort Vollkorn. Das heißt nun wirklich, hier ist das ganze Korn ohne Abzüge noch drin. Vollkornmehl gibt es von sehr vielen Getreidesorten. Neben den bekannteren z. B. auch noch Buchweizen, Hirse, Grünkern oder Kamut. Sie alle sind nicht raffiniert.

Welches Mehl man für welche Speise verwendet, ist nicht nur Geschmackssache sondern auch eine Frage der Gewohnheit. Nicht zu vergessen sind noch Back- Kreationen wie Körnerbrötchen oder Bergsteigerschrippen. Vollkornanhänger sollten hier vorsichtig sein. Oft handelt sich ganz normale Weißmehl-Schrippen, -Brötchen, oder –Semmeln, über die in der Backstube noch schnell ein Händchen Körner oder Haferflocken geworfen werden. Spannend wird es dann bei so etwas wie Marathon-Brötchen. Das erinnert an den Zitronenfalter, der keine Zitronen faltet, und hat mit dem Bewältigen der Marathon-Strecke nur sehr bedingt etwas zu tun.

 

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