Bohnenkraut: Pfeffer der kleinen Leute!

Bohnenkraut: Pfeffer der kleinen Leute!Ja so wurde es wirklich genannt, zu Zeiten als der echte und da vor allem der schwarze Pfeffer nur bei wohlhabenden Leuten in die Küche und auf den Teller kam.

Im Mittelalter wurde das Bohnenkraut nicht wegen des Duftes sondern vor allem wegen der pfeffrigen Note verwendet. Und damit kann es auch heute so manche einfache Bohnensuppe zur Delikatesse machen. Bohnenkraut bietet je nach Art und Herkunft eine ganze Menge von geschmacklichen Nuancen. Das geht von pfeffrig über zitronig bis minzig. Neben der bei uns üblichen einjährigen Pflanze gibt auch winterharte, mehrjährige oder das nach Zitronen duftende Bergbohnenkraut. Wie dem auch sei, und wie der Zufall es so will, hat das Bohnenkraut kulinarisch gesehen seine beste Zeit gerade dann, wenn auch die Bohnen reif sind. Es passt aber auch zu weit mehr als Bohnen. Linsen oder Kartoffelsalat verleiht es eine ganz eigene Würze. Wobei man übrigens auch weniger Salz braucht. Beim Fleisch passt es gut zu allem, was vier Beine hat, also Schwein, Lamm, Rind und Kalb. Je frischer das Kraut ist, desto weniger sollte man es mitkochen, sondern immer erst ganz zum Schluss dazu geben. Dann können die ätherischen Öle als Geschmacksträger ihre Wirkung entfalten, bevor sie sich in der Hitze verflüchtigt haben. Das Bohnenkraut ist auch gut für die Gesundheit. Es fördert die Verdauung und hilft gegen Völlegefühl. Und das bei großen und kleinen Leuten.

 

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