Lorbeer: Edel ist das Kraut, hilfreich und gut!

Lorbeer: Edel ist das Kraut, hilfreich und gut!

Die Griechen nutzten den Lorbeer mehr kultisch als kulinarisch. Die kurz gefasste Sage erzählt vom liebestollen Apollon, dessen Angebetete, die schöne Daphne, zu ihrem Schutz in einen Lorbeerbaum verwandelt wurde. Worauf er sich einen Lorbeerkranz aufs Haupt setzte, um sie immer bei sich zu haben. Lorbeer war Kult.

Die Griechen bekränzten hinfort ihre Größten damit, Olympiasieger, Feldherren usw. Der Lorbeer bedeutete Ruhm und Ehre und symbolisierte das ewige Leben. Ganz so hoch greifen wir nicht, wenn wir ihn zum Schluss in der Suppe noch kurz ziehen lassen. Was man übrigens am besten nur mit wirklich frischem Lorbeer macht. Denn nur dann verströmen seine zarten, geschmeidigen Blätter ihren typischen würzigen Duft, der an Nelken, Eukalyptus und Zimt erinnert. So gehört er neben Thymian und Petersilienstängeln als Dritter im Bunde in das französische Bouquet garni.

Getrockneter Lorbeer sollte mindestens 20 Minuten mitköcheln, um seinen Geschmack entfalten zu können. Übrigens, guten getrockneten Lorbeer erkennt man von außen schon daran, dass die Blätter noch hellgrün, vollständig und nicht zerbröselt sind. Für die Gesundheit sind vor allem die beiden Wirkstoffe Cineol und Linalool wichtig. Sie wirken entspannend, helfen gegen Konzentrationsstörungen und regen den Stoffwechsel im Gehirn an. Daher wohl der doppelte Bezug zu den Dichtern, den poeti laureati. Erst hilft der Lorbeer beim Dichten und Denken und dann ziert er zur Belohnung das edle Haupt.

 

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